Querfördersysteme: leistungsstarke Lösungen für automatisierte Säge- und Materialhandling-Prozesse

Steigende Stückzahlen, kürzere Lieferzeiten und ein zunehmender Fachkräftemangel stellen metallverarbeitende Betriebe im täglichen Betrieb vor konkrete Herausforderungen. Besonders im Umfeld von Sägen führen manuelle Transportwege häufig zu Engpässen, erhöhtem Personalaufwand und Sicherheitsrisiken. Querfördereinheiten erweisen sich hier als eine technische Lösung, um den Materialfluss zu strukturieren, Transportvorgänge zu automatisieren und Sägeprozesse wirtschaftlich und prozesssicher miteinander zu verbinden.

Einsatzbereiche in der Sägetechnik

Der Einsatz von Querfördertechnik konzentriert sich vor allem auf automatisierte Sägeprozesse. Sie kommen sowohl vor als auch nach dem Sägevorgang zum Einsatz und übernehmen definierte Transportaufgaben. Vor allem in Kombination mit automatisierten Sägeanlagen entsteht ein geschlossener Materialfluss, der Stillstände reduziert und die Anlagenbediener entlastet.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Materialzufuhr zur Rollbahn
  • Materialabfuhr nach dem Schnitt

Geeignete Materialien und Anwendungen

Querfördereinheiten sind für unterschiedliche Materialformen ausgelegt und lassen sich flexibel in bestehende Produktionsumgebungen integrieren. Sie eignen sich für leichte sowie schwere Werkstücke und unterstützen damit ein breites Anwendungsspektrum. In der Praxis werden sie häufig im Stahlhandel, in Stahlservice-Centern sowie im Maschinen- und Metallbau eingesetzt.

Typische Materialien sind:

  • Rohre
  • Profile
  • Vollmaterial
  • Gebündelte Werkstücke im Serienbetrieb

Varianten von Querfördersystemen

Je nach Anforderung und Platzverhältnissen stehen unterschiedliche Transportsysteme zur Verfügung. Diese Varianten unterscheiden sich in Aufbau, Funktion und Leistungsfähigkeit, verfolgen jedoch ein gemeinsames Ziel: den sicheren und effizienten Quertransport von Material.
Zu den gängigen Ausführungen zählen Kettenförderer für kontinuierliche Transporte, Hubquerförderer nach dem Lift-&-Carry-Prinzip sowie Querfördertische für taktgebundene Prozesse. Die Auswahl richtet sich nach Materialgewicht, Taktzeit und gewünschtem Automatisierungsgrad.

Beitrag zur Produktivitätssteigerung

Durch den Einsatz von Förderlösungen für den Materialquertransport lassen sich Arbeitsabläufe deutlich beschleunigen. Material steht zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung, wodurch Wartezeiten minimiert werden. Gleichzeitig sinkt der manuelle Aufwand für Transport und Positionierung, was sich unmittelbar auf die Produktivitätssteigerung auswirkt.

Ein weiterer Vorteil liegt in den reduzierten Rüstzeiten. Da Material automatisch zu- und abgeführt wird, können Sägen schneller auf neue Aufträge vorbereitet werden. Das erhöht die Flexibilität im Tagesgeschäft und verbessert die Auslastung der Maschinen.

Querförderanlage mit schwarzen Rollen in einer Industriehalle

Ergonomie und Prozesssicherheit

Neben wirtschaftlichen Aspekten erweisen sich Ergonomie und Prozesssicherheit als essenzielle Faktoren. Förderlösungen für den Materialquertransport ersetzen körperlich belastende Hebe- und Tragetätigkeiten durch automatisierte Bewegungen. Dadurch sinkt das Verletzungsrisiko, und Arbeitsplätze werden nachhaltig ergonomischer gestaltet.
Gleichzeitig gewährleistet der kontrollierte Materialtransport stabile Prozesse. Materialien werden definiert, geführt und positioniert, was Fehlerquellen minimiert und die Sicherheit im gesamten Produktionsbereich steigert.

Modulare Lösungen für flexible Produktionslayouts

Ein entscheidender Vorteil moderner Querfördereinheiten liegt im modularen Aufbau. Einzelne Module lassen sich flexibel kombinieren und an veränderte Anforderungen anpassen. Dadurch ergeben sich modulare Lösungen, die mit der Produktion mitwachsen können.
Besonders wichtig ist dabei die Anpassung an individuelle Produktionslayouts. Jede Fertigung unterscheidet sich hinsichtlich Platzangebot, Materialfluss und Maschinenausrichtung. Die Querfördertechnik lässt sich entsprechend konfigurieren und in bestehende Linien integrieren, ohne den Betrieb grundlegend umzustellen.

Automatisierung als strategischer Faktor

Querfördereinheiten leisten einen wichtigen Beitrag zur Automatisierung von Säge- und Materialprozessen. Sie verbinden Maschinen, Pufferzonen und Arbeitsplätze zu einem abgestimmten Gesamtsystem. Das erleichtert die Planung, steigert die Reproduzierbarkeit und unterstützt ein individuelles Materialhandling, das exakt auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt ist.

Gerade in automatisierten Sägeanlagen bilden quer angeordnete Fördersysteme das Bindeglied zwischen einzelnen Prozessschritten und tragen zu einer dauerhaften Optimierung des Materialflusses bei.

Ohne eine maßgeschneiderte Beratung geht es nicht

Die Auswahl und Auslegung von Förderlösungen für den Materialquertransport erfordert eine genaue Analyse der bestehenden Fertigungsprozesse. Faktoren wie Materialarten, Stückzahlen, Taktzeiten und Platzverhältnisse müssen berücksichtigt werden. Eine fundierte Beratung durch einen Experten wie uns von MEBA ist daher zentral, um Lösungen zu realisieren, die technisch und wirtschaftlich überzeugen.

Nur wenn das System exakt auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt ist, lassen sich die Vorteile voll ausschöpfen und langfristig stabile Produktionsprozesse sicherstellen.

MEBA Trenner klein

FAQ

Querförderlösungen transportieren Material quer zur Hauptbearbeitungsrichtung und somit zur oder von einer Rollbahn. Sie übernehmen definierte Transportaufgaben zwischen einzelnen Prozessschritten und erlauben einen kontrollierten Materialfluss.

Sie kommen in der Materialzufuhr und Materialabfuhr von Sägeanlagen sowie in automatisierten Produktionslinien zum Einsatz. Besonders in Serien- und Bündelbearbeitung tragen sie zur Entlastung des Bedienpersonals bei.

Sie verbessern den Materialfluss, erhöhen die Produktivität und reduzieren manuelle Handhabung. Gleichzeitig sinken Stillstandszeiten, da Material zuverlässig und taktgenau bereitgestellt wird.

Ja, sie lassen sich flexibel kombinieren und an unterschiedliche Produktionslayouts anpassen. Dadurch können bestehende Anlagen schrittweise erweitert oder an neue Anforderungen angepasst werden.

Jede Produktion unterscheidet sich hinsichtlich Materialarten, Taktzeiten und Platzverhältnissen. Eine fundierte Beratung stellt sicher, dass das Querfördersystem optimal in die bestehenden Produktionsprozesse integriert wird.